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Voyeurismus

"Wiederkehrender oder anhaltender Drang, anderen Menschen bei sexuellen Aktivitäten oder intimen Tätigkeiten, z.B. Entkleiden, zuzusehen ohne Wissen der beobachteten Person. Zumeist führt dies beim Beobachtenden zu sexueller Erregung und Masturbation." So lautet die offizielle Definition der Diagnose Voyeurismus gemäß ICD-10.

Voyeuristische Anteile sind in vielen von uns vertreten und werden in der westlichen Welt vielfältig befriedigt -sei es durch Reality Shows, Social Media, das Belauschen anderer oder Peep-Shows. Wo jedoch liegt die Grenze zwischen unauffälliger und auffälliger Neigung?

Als problematisch erweist sich der Voyeurismus, wenn sie eine zwingende Bedingung für sexuelle Befriedigung darstellt. Oftmals wird die Auseinandersetzung mit dem eigenen Körper sowie Sexualität mit einer "realen" Person aus Angst völlig abgewehrt. In der Psychoanalyse wird als Hintergrund eine Fixierung auf den kindlichen Partialtrieb der Schaulust angenommen. Diese kann zustande kommen, indem die infantile sexuelle Entwicklung gestört wird.

Die tatsächliche Verbreitung des Voyeurismus ist ungeklärt, da es bei der Ausübung die Komponente des Nicht-gesehen-werden-Wollens beinhaltet. Wird der betreffenden Person diese Bedingung entzogen, kann es zu einer strafrechtlichen Verfolgung kommen, da im deutschsprachigen Raum die Wahrung der Privatsphäre per Gesetz definiert ist.

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