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Körper unter Stress

Stress - ein häufig unvermeidbarer Bestandteil in unserem Leben. Es sind etliche Dinge zu erledigen und nichts geht sich aus.

Wenn wir Stress ausgesetzt sind, ist unser Sympathikus aktiviert. Dies äußert sich beispielsweise in einem beschleunigten Herzschlag, einer flachen Atmung, kalten, schwitzigen Händen sowie angespannten Muskelpartien. Der Gegenspieler des Sympathikus nennt sich Parasympathikus. Er kommt zum Zug sobald wir uns entspannen können. Dabei findet die körpereigene Regeneration statt und Energiereserven werden aufgetankt. Beide Komponenten sind Teil des vegetativen Nervensystems und lassen sich bildlich mit dem "Gaspedal" (Sympathikus) und "Bremspedal" (Parasympathikus) eines Autos vergleichen.

Unser Körper ist relativ robust und hält einiges an Stress aus. Hält dieser jedoch langfristig an, kommt es zu völliger Erschöpfung, Schmerzen und Rückzug - an Leistung ist dann nicht mehr zu denken. Wir können nicht immer nur das "Gaspedal" bedienen, sondern müssen auch regelmäßig auf das "Bremspedal" steigen. Es muss ein ausgewogenes Verhältnis zwischen beiden Komponenten bestehen damit unsere Gesundheit (und ebenso Leistungsfähigkeit) langfristig erhalten bleibt.

Zahlreiche Menschen sind der Ansicht, im Berufsleben keine Pausen einbauen zu können. In jenen Fällen müssen wir hinterfragen: Ist dies tatsächlich so? Meistens können wir zumindest kurze Verschnaufpausen einplanen. Tatsächlich gibt es Berufe, in denen gelegentlich "der Hut brennt". Sind derartige Stunden überstanden, müssen wir uns jedoch im Anschluss Ruhe gönnen anstatt uns in Freizeit- oder Haushaltsstress zu stürzen. Nur wenn wir für ausreichende Entspannung sorgen, können wir alle Aufgaben auch langfristig bewerkstelligen.

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Körper unter Stress und Anspannung

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