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Umgang mit Pädophilie

Über Pädophilie wird medial kaum berichtet -es sei denn, es geschieht ein pädosexuelles Verbrechen. Pädosexuelle Delikte sind unentschuldbar und in jedem einzelnen Fall zu verurteilen. Diesbezüglich gibt es nichts "schönzureden" .

Jedoch mündet eine Pädophilie nicht automatisch in einer Straftat. Die meisten Betroffenen haben sich diesbezüglich unter Kontrolle und werden nie straffällig. Nichtsdestotrotz sollte eine Behandlung ein unerlässlicher Bestandteil sein um dies auch in Zukunft sicherzustellen. Aufgrund dem nachvollziehbaren gesellschaftlichen Standing trauen sich Pädophile oftmals nicht, eine Behandlung in Anspruch zu nehmen. Weitaus größer ist hierbei die Hemmschwelle, als dies bei psychischen Erkrankungen ohnehin der Fall ist. Daher benötigt es niederschwellige Behandlungsangebote um auch künftig die Kontrolle über die sexuelle Abweichung zu wahren. Wenn Betroffene fürchten müssen, die Schweigepflicht werde nicht gewahrt oder man stoße als PatientIn mit diesem Thema auf Ablehnung, wird man sie kaum erreichen können. In der Vergangenheit gab es eine deutsche Kampagne zu diesem Thema. Leider fehlt eine kontinuierliche öffentliche Präsenz, was dies betrifft. Weder die Augen davor zu verschließen noch breite Empörung weiten zu lassen, bringen uns weiter.

Das Bild eines auf dem Spielplatz lauernden und mit Süßigkeiten lockenden Mannes ist allgegenwärtig. Allerdings geschehen pädosexuelle Delikte überwiegend im eigenen Familien- und Bekanntenkreis, wo derartige Fälle häufig geleugnet und vertuscht werden. Zudem treten insbesondere durch Frauen getätigte pädosexuelle Straftaten kaum ans Licht der Öffentlichkeit.

Anlaufstellen für Pädophile:

Österreich Männerberatung www.maenner.at

Deutschland/Schweiz Präventionsnetzwerk "Kein Täter werden" www.kein-taeter-werden.de www.kein-taeter-werden.ch

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