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Risiken von Entspannungsverfahren


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Risiken von Entspannungsverfahren

Auf dem Markt findet sich eine Reihe unterschiedlicher Entspannungsverfahren. Wissenschaftlich untersuchte und bewährte Verfahren umfassen Progressive Muskelrelaxation, Autogenes Training, Biofeedback, Imaginationsverfahren und achtsamkeitsbasierte Entspannungsverfahren. Neben diesen gibt es zahlreiche Angebote zur Entspannungsförderung aus dem nicht professionellen Bereich.

Angeraten werden sie sowohl Menschen mit als auch Menschen ohne psychischen oder körperlichen Erkrankungen und bringen einen hohen Nutzen mit sich. Da dennoch gewisse Risiken nicht auszuschließen sind, empfiehlt sich bei Betroffenen psychischer Erkrankungen eine vorherige Abklärung bzw. das Erlernen dieser unter professioneller Aufsicht. Stellen sich dabei keine Besonderheiten dar, spricht nichts gegen eine selbstständige Anwendung im privaten Rahmen. Personen, die eine psychotische Episode (v.a. Störungen aus dem schizophrenen Formenkreis) oder manische Phase (v.a. innerhalb einer Bipolaren Störungen) erleben, wird unter den genannten Phasen von diversen Verfahren abgeraten, da sich die Symptomatik verstärken kann. Besondere Vorsicht ist ebenso bei traumatisierten Menschen geboten. Da mit einer Entspannung ein gewisser Kontrollverlust einhergeht, besteht eine Triggergefahr, so dass es beispielsweise zum Erleben von Flashbacks oder Dissoziationen kommen kann. In jenen Fällen sollte die Anwendung der Verfahren im geschützten Rahmen erfolgen.

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