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Pornographie: Übermaß und Konsequenz

Pornographie ist in unserer heutigen Zeit allgegenwärtig und früh zugänglich. Der meist aus Neugierde oder aus einer Gruppendynamik heraus beginnende Konsum setzt teilweise bereits im Kindesalter an. Bevor sexuelle Erfahrungen mit anderen gesammelt werden können, ist schon eine bestimmte Vorstellung von Sex etabliert. Pornos geben eine künstliche Messlatte vor, an welcher man sich orientiert. Umso größer ist die Enttäuschung, wenn die Vorstellungen abweichen und das Bild sich nicht bewahrheitet.

Die Vielfalt an Möglichkeiten ist in der digitalen Welt nahezu unbegrenzt. Doch entspricht sie meist nicht der Realität. Anstatt sexuelle Anziehung in der realen Welt zu suchen, wird der bequemere Weg eingeschlagen. In der Folge werden sie weniger empfänglich für sexuelle Anreize, die sie umgeben. Der Pornokonsum etabliert sich als Bedingung für das Empfinden von Lust. Wenn Erregung nur noch in diesem Kontext empfunden werden kann, hat dies weit reichende Konsequenzen. Einerseits geschieht eine sexuelle Abstumpfung, andererseits bringt dies Schwierigkeiten bis hin zur Unfähigkeit im Eingehen und Halten von Beziehungen mit sich.

Müssen wir einen frühzeitigen gesunden Umgang damit erarbeiten? Kommt es auf die Art der Pornos an - entsprechend der Entwicklung hin zu realerer Sexualität wie wahrheitsgetreuem Körperbild und offenen Geschlechterrollen a la @erikalust? Sollte mehr auf "gefährdete" Personen eingegangen werden? Wie ist eure Meinung dazu?

Frau drückt Creme in Hand - Pornos und Folgen der Lust
Pornos und Folgen der Lust

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